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SUMMARY:open air Kino: es kann legitim sein\, was nicht legal ist martin l
 öwenberg
DESCRIPTION:es kann legitim sein\, was nicht legal ist\nmartin löwenberg 
 – ein leben gegen faschismus\, unterdrückung und krieg\n\n 	20:30 Gespr
 äch mit den Filmemacher*innen Petra Gerschner und Michael Backmund\n 	ca.
  21:30 Open Air Kino\n\nEine Veranstaltung der Geschichtswerkstatt Rosenhe
 im in Kooperation mit dem VVN – BdA und dem Kurt-Eisner-Verein / Rosa Lu
 xemburg Stiftung Bayern im Rahmen der Veranstaltungsreihe Antifaschismus b
 leibt notwendig → https://antifaschismusbleibtnotwendig.rosenheim.social
 /\n\n 20 Jahre begleiteten die Filmemacher*innen den Widerstandskämpfer u
 nd KZ-Überlebenden Martin Löwenberg (1925-2018) mit der Kamera: bei sein
 em Engagement für Geflüchtete und Zwangsarbeiter*innen\, gegen Neonazism
 us\, Antisemitismus und Krieg. Verknüpft mit Interviews und Bildmaterial 
 aus Wroclaw\, Dachau\, Flossenbürg\, Essen und München lässt diese film
 ische Zeitreise und Protestgeschichte die Bedeutung der Auseinandersetzung
  mit der Vergangenheit für die Gegenwart präsent werden.\n\nTrailer: htt
 ps://www.youtube.com/watch?v=aSMf7BOWPOw\n\n\n\nes kann legitim sein\, was
  nicht legal ist\nmartin löwenberg – ein leben gegen faschismus\, unter
 drückung und krieg\n\nDokumentarfilm von Petra Gerschner und Michael Back
 mund\n94 Minuten © München 2011\nMusik: Konstantin Wecker\, Schnitt: Kat
 rin Gebhardt-Seele\, www.loewenberg-film.de\nFestivalteilnahme: 27. Intern
 ationales Dokumentarfilmfestival München\, Mai 2012\n\nSynopsis (2874 Zei
 chen inkl. Leerzeichen)\n\nFast zwei Jahrzehnte begleiteten die Filmemache
 rInnen den Widerstandskämpfer und ehemaligen KZ-Häftling Martin Löwenbe
 rg (12. Mai 1925 – 2. April 2018) mit\nder Kamera und suchten im Gesprä
 ch mit ihm und dem gemeinsamen Freund Konstantin Wecker nach Antworten auf
  die Fragen: Woher nimmt dieser Mann in seinem Alter das Verständnis für
  die praktische Tat\, das Handeln\, die jugendliche Ungeduld? Woher kommen
  seine Kraft und sein Mut? Wie entstand seine Unbeugsamkeit gegenüber sta
 atlicher Willkür und Autoritäten? Und warum leuchten seine Augen noch im
 mer auf\, wenn er planend und organisierend politisch aktiv wird für sozi
 ale Gerechtigkeit\, gegen Ausgrenzung und Krieg?\n\nAls Jugendboxer traini
 erte Martin Löwenberg im Breslauer Postsportverein Stephan und verprügel
 te in der Freizeit mit seinen Freunden mehrfach den Streifendienst der Hit
 lerjugend. Sie wehrten sich gegen die zunehmende Repression und Verfolgung
  unangepasster Jugendlicher. Später arbeitete er mit seinem älteren Brud
 er Fred in einem organisierten Widerstandsnetzwerk und unterstützte osteu
 ropäische Zwangsarbeiter mit Brotmarken und Informationen über den Krieg
 sverlauf. Im Mai 1944 nahm ihn die Gestapo fest. Nach tagelangen Verhören
  wurde er ins KZ Flossenbürg deportiert. In den KZ-Außenlagern Thil und 
 Leitmeritz musste Martin Löwenberg bis zu seiner Befreiung selbst Zwangsa
 rbeit in unterirdischen Stollen leisten. Historische Foto- und Filmdokumen
 te zu seinen Erzählungen werden dabei mit den Aufnahmen der aktuellen Top
 ografie dieser Handlungsorte konfrontiert.\n\nMit der Biografie Martin Lö
 wenbergs schlägt der Film einen Bogen über hundert Jahre Zeitgeschichte.
  Er dokumentiert auch das politische Engagement von Löwenberg nach 1945 g
 egen die Remilitarisierung der Bundesrepublik\, seine Verfolgung als Kommu
 nist genauso wie seine Unterstützung von Roma-Flüchtlingen in der KZ-Ged
 enkstätte Dachau\, die Verhinderung von Naziaufmärschen oder seinen Kamp
 f für die Entschädigung von ehemaligen Zwangsarbeiter*innen. Durch die R
 echerchen in deutschen und polnischen Archiven ist es gelungen\, bisher un
 bekanntes Filmmaterial zu finden\, das den Protagonisten bei historischen 
 Ereignissen in Aktion zeigt wie z.B. der Beerdigung von Philipp Müller 19
 52\, dem ersten von der Polizei erschossenen Demonstranten der jungen Bund
 esrepublik.\n\n\nDiese subjektive Protestgeschichte wird verknüpft mit ak
 tuellen Interviews und historischen Bildmaterialien (Fotos und Filme von 1
 909 bis 2011) aus Wroclaw\, früher Breslau\, Dachau\, Flossenbürg\, Esse
 n und München zu einer filmischen Zeitreise über hundert Jahre. Martin L
 öwenberg spricht von seinen Visionen damals nach der Befreiung aus dem KZ
  und heute. Er entwickelt im Film eine besondere Form der Reflektion von G
 eschichte\; dabei verschränken sich die Ebenen von Zeit und Inhalt in Erz
 ählsträngen\, die die Vergangenheit in der Gegenwart präsent werden las
 sen.
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  Bayern\, 83022\, Deutschland
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